Willkommen auf www.reisewelt-mv.de hier werden Sie beurlaubt!

  Jetzt kostenlos anmelden

Datum von: bis:

Wismar

Die Hansestadt Wismar besticht durch seine besondere Lage in der Wismarbucht, geschützt durch die Insel Poel. Außerdem ist Wismar der südlichste Punkt an der gesamten Ostsee. Diese besondere Lage ist ein Grund dafür, dass die Besiedlung der Region um die heutige Hansestadt bereits vor Jahrtausenden begann.

Neben Rostock ist Wismar der bedeutendste Hafen von Mecklenburg Vorpommern. Die zahlreichen historischen Gebäude sind im Stadtkern zum Teil sehr gut erhalten und somit verzaubern die Gäste einer der schönsten Stadtkerne Norddeutschlands.

Neben den bedeutsamen historischen Zeitzeugen bietet Wismar zahlreiche Freizeit- und Shoppingmöglichkeiten für die ganze Familie.

Bedeutende Funde wie Münzen oder die Poeler Kogge belegen, dass die Wismarer Bucht neben dem ehemaligen Wickingerort Reric (heute Rerik) ein bedeutender Fernhandelsplatz an der Ostsee für die Wikinger war. Erstmals erwähnt wurde der Name Wismar als der dänische König Sven Grade in „Wizmar Havn“ im Jahre 1147 landete. Eine Urkunde über die Stadtgründung existiert allerdings aus dem Jahre 1167.

Es wird angenommen, dass der Name Wismar von Wissemaraa abstammt, wobei aa im skandinavischen Raum für Fluss oder Bach steht.

Die Verleihung des Stadtrechts wird auf das Jahr 1226 geschätzt, wobei urkundlich belegt wurde, dass die Stadtgründung erst im Jahre 1229 war. Bereits 1259 trat die Stadt Wismar dem Schutzverbund der Hanse bei. 2000 Einwohner der Hansestadt verloren ihr Leben im Jahre 1350 durch den Schwarzen Tod. Bereits 1954 wurde die künstliche Wasserstraße „Wallensteingraben“ zwischen dem Schweriner See und der Elbe fertig gestellt. Dieser Kanal versandete allerdings bald wieder. Bis in die heutige Zeit gibt es viele Geschichten und Feste um den „Wallensteingraben“ und in jüngerer Vergangenheit keimte der Wunsch eines Neuausbaus dieses Wasserweges immer wieder auf.

Im Dreißigjährigen Krieg 1632 wurde die Hansestadt Wismar von den Schweden besetzt und 1648 der schwedischen Krone zugesprochen. Nachdem Wismar einige Jahre später von den Dänen besetzt wurde, zog 1680 der schwedische Graf Königsmarck als Vertreter des schwedischen Königs in die Stadt und baute die Hansestadt Wismar zu einer der stärksten Seefestungen Europas aus. Erst 1903 bekam Deutschland das Umland und die Hansestadt endgültig wieder zurück, als die Schweden auf ein 99 Jahre altes Pfandrecht verzichteten. Aus diesem Grunde wird noch heute jedes Jahr das Schwedenfest in der Stadt gefeiert, welches unzählige Besucher zu dem Volksfest lockt.

Im Jahre 1881 eröffnete Rudolph Karstadt sein erstes Tuchgeschäft in der Stadt und startete somit den Beginn der bekannten Warenhauskette Karstadt. Im Stammhaus von Karstadt kann noch bis heute eingekauft werden.

Wismar wurde im Zweiten Weltkrieg durch 12 Bombenangriffe beschädigt. Besonders in der Nacht vom 14. zum 15. April 1945 wurde Wismar schwer beschädigt und wichtige Gebäude wie die Marienkirche, die Georgenkirche und das gotische Viertel wurden teilweise völlig zerstört. Nach Ende des zweiten Weltkrieges fiel die Hansestadt Wismar an die Rote Armee der Sowjetunion. In der zeit von 1949 bis 1990 entstanden durch die DDR viele Erinnerungsstätten an die Opfer der zahlreichen Kriege.

In der Zeit der DDR wurde Wismar zum zweit größten Hafen des Staates nach Rostock ausgebaut. Auch heute ist der Hafen wichtiger Bestandteil des Wismarer Lebens. In der Hansestadt befindet sich der größte europäische Holz-Cluster und auch die Werft mit der sehr modernen Schiffbauhalle sorgt für zahlreiche Arbeitsplätze, die auch in Zukunft für die Stadt überlebenswichtig sind.

Seit dem Jahre 2002 trägt Wismar den Titel UNESCO-Weltkulturerbe, aufgrund der zahlreichen Sanierungen des alten Stadtkerns.

Derzeit leben ca. 52000 Einwohner in der Stadt mit zahlreichen gut erhaltenen Zeitzeugen. Der Großteil der Sehenswürdigkeiten erstreckt sich innerhalb des alten Stadtkerns. Besucher sollten unbedingt den Marktplatz (genau 100 x 100m) mit dem klassizistischen Rathauses besichtigen. Natürlich sollten Gäste sich auch die Wismarer Wasserkunst, das bekannte Bürgerhaus „Alter Schwede“ und Stadtgeschichtliche Museum der Hansestadt Wismar im Schnabelhaus ansehen.In alle Richtungen weg vom Marktplatz führen wunderschöne kleine Gassen mit mittelalterlichen bis klassizistischen Giebelhäusern. Hinter dem Rathaus befindet sich direkt in der Fußgängerzone der Rudolph-Karstadt-Platz mit dem sehenswerten Stammhaus der Warenhauskette Karstadt.

Zum Schlendern lädt aber auch der historische Alte Hafen mit dem Wassertor und einem Nachbaus der Poeler Kogge ein. Aber auch der Alte Wasserturm als letzter existierender Wehrturm der Stadtbefestigung, der 1685 zum Wasserturm umgebaut wurde und der Wasserturm am Turnplatz mit 28 m Höhe aus dem Jahre 1897 dürfen bei einem Besuch der Hansestadt nicht fehlen. Neben dem Tierpark und weitläufigen Parkanlagen lockt Wismar auch Natur- und Aktivbegeisterte an.

 

Als Ausflugsziele können von Wismar bequem Rerik, Kühlungsborn, Rostock, Schwerin, die Hansestadt Lübeck, Boltenhagen oder auch das Piraten Open Air in Grevesmühlen besucht werden und sorgen so auch bei weniger gutem Wetter oder in der Nebensaison für erlebnisreiche Ausflüge.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Wismar

http://www.wismarer.de/sehenswertes.hansestadt.wismar.htm

http://www.wismar.de/

http://www.ostsee.de/wismar/

http://www.hafen-wismar.de/

http://www.m-vp.de/1024/